Über 3'000 Inseln machen Griechenland zum inselreichsten Land Europas. Mit seinen über 15'000 km Küsten und dem selbst im Winter milden Klima gilt es deshalb zu Recht als eines der beliebtesten Badeferienziele. Doch das Land hat mehr zu bieten als Strände und Meer: Über 70% der Fläche wird von Gebirge bedeckt.
Ausflüge per Mietwagen oder dem Motorrad bieten daher immer wieder neue, überraschende Aussichten. Malerische Dörfer, zerklüftete Küsten und viele historische Baudenkmäler bilden perfekte Kulissen für Ihre Ferienfotos!
Typisch Griechenland
Kulinarisches
Die wärmende Mittelmeersonne, ein Glas griechischen Weins und die Taverne am Wasser, wo sich Bouzouki-Musik mit dem Rauschen der Wellen vermischt diese Atmosphäre macht aus dem griechischen Essen ein unvergessliches Erlebnis! Die Küche ist vom Orient beeinflusst, Hammel- und Lammfleisch bilden die Grundlage, gefolgt von Geflügel. Meist wird zum Kochen und Braten gesundes Olivenöl verwendet.
Einige typische griechische Gerichte sind
- Bauernsalat mit Fetakäse (Choriatiki)
- Joghurt mit Knoblauch und Gurken (Tsatsiki)
- Gefüllte Weinblätter mit Reis (Dolmades)
- Hackfleischbällchen (Keftdedes)
- Kartoffelauflauf mit Auberginen, gehacktem Fleisch und Béchamelsauce (Moussaka)
- Fleischspiesschen (Souvlaki)
Dessert
Als Nachspeise empfiehlt sich das herrlich frische Obst. Die Süssspeisen, zum Beispiel «Baklava», eine Art Kuchen aus Mandeln, Nüssen und Honig, sind für unseren Geschmack sehr süss.
Die griechischen Weine sind sehr gut und die Auswahl ist gross. Eine Besonderheit ist der mit dem Harz der Aleppokiefer versetzte Weisswein «Retsina».
Spiritousen
Unter den einheimischen Spirituosen ist der Anisschnaps «Ouzo» am verbreitesten. Nach dem Essen mundet auch der Weinbrand «Metaxa»; den gibt es in vier Qualitätsstufen, mit drei, fünf, sieben und zwölf Sternen.
Mokka oder Frappé
Kaffee trinken die Griechen den ganzen Tag über. Man hat die Wahl zwischen einem Mokka, heissem Instantkaffee und kaltem, schaumig geschlagenem und mit Eiswürfeln serviertem Instantkaffe, Frappé. Sie können die verschieden Kaffees mit unterschiedlichem Zuckergehalt bestellen: «skéto» (ohne Zucker) «métrio» (etwas Zucker) oder «gliko» (süss).
Bestellen auf griechisch
Sie beherrschen die griechische Sprache nicht, so dass es mit dem Bestellen hapern könnte? Kein Problem: in Griechenland führt Sie der Wirt in die Küche, wo Sie Ihre Wahl direkt ab «Topf» treffen können. Gehen Sie ungeniert mit ihm, das ist üblich.
Und dann
Kalí órexi guten Appetit.
Drinks der Region
Die griechischen Inseln haben in Sachen Drinks weit mehr zu bieten als ausschliesslich «Ouzo». Fast jede der Inseln hat ihr lokales Getränk wie z.B. den Likör «Kitro»: der Trunk aus Blättern des Cedratbaumes ist auf Naxos der Renner und wird in der Destillerie Vallindras hergestellt. Auf Nissiros hält das Zimtgetränk «Kanelada» gemischt mit Wasser und Eis als Partydrink Einzug in den Bars und Restaurants. Ein wahrer Geheimtipp ist der Tresterschnaps «Souma» von Samos. Auf jeden Fall nachfragen, der Wirt holt dann gerne «seinen» eigenen «Souma», der natürlich immer der Beste der Insel ist! Auf Rhodos können Sie die Leckereien in der Weinkelterei Merkouris probieren und kaufen (an der Strasse Embonas-Monolithos).
Souvenirs vom Vulkan
Neben Lavagesteinen sind auch kunsthandwerkliche und kulinarische Andenken beliebt. Das Angebot an Kunsthandwerk und hochwertigen Souvenirs variiert von Insel zu Insel stark. Billigware vom Festland und aus Südostasien gibt es überall.
Designermode & Schmuck
Auf der Suche nach dem «dernier cri» griechischer Designer, werden Sie am ehesten auf Mykonos, Santorini und in der Altstadt von Rhodos fündig. Das Angebot an Juwelieren ist zudem sehr gross auf Kos, Santorini, Rhodos. Besonders originellen Schmuck findet man beispielsweise auf Naxos (Naxos-Augen) und auf Santorini (mit Lavagestein).
Keramik
Griechen kaufen am liebsten die kulinarischen Spezialitäten der jeweiligen Insel als Souvenir: das knackig-süsse Nougat von Siros, das Matix-Kaugummi von Chios, getrocknete Kräuter und Kräuteröle von Samos, Thymianhonig von Thassos. Typische Spezialität von Santorini sind luftgetrocknete Tomaten.
Mineralien
Die vulkanische Landschaft einiger Inseln hinterlässt deutlich ihre Spuren: Auf Milos können Sie Obsidian, ein vulkanisches Glasgestein aus rasch erkalteter Lava finden, auf Santorini Bimsstein.
Naturschwämme
Naturschwämme sind die Spezialität der Dodekanes-Insel Kalimnos. Die attraktive Ware wird aber häufig auch an den touristisch stark frequentierten Häfen der Nachbarinseln Kos, Symi und Rhodos vertrieben.
Reiseinformationen Griechenland
Geografie
132'000 km²
Hauptstadt
Athen
Bevölkerung
11 Millionen
Landessprache
Griechisch
Politische Situation
Republik
Währung
Euro (EUR)
Religion
Überwiegend christlich-orthodox
Zeitverschiebung
+ 1 h (Sommer und Winter)
Klima
Auf dem Festland sind die Winter meist mild und angenehm, mit längeren Gewitterregen muss gerechnet werden. Hochsommerlich heiss wird es erst gegen Ende Juni. Auf den Inseln können die Sommer sehr heiss werden mit Tagestemperaturen bis gegen 40°C. Die Hitze wird jedoch durch eine ständige Brise gemildert. Erwähnenswert ist der «Meltemi», ein Nordostwind, der von Juni bis September oft tagelang weht und bis zu 9 Beaufort erreichen kann, was ab und zu den Schiffsverkehr lahm legt. Ab Mai bis Ende Oktober regnet es nur selten.
Verständigung
In den meisten Gebieten wird Englisch verstanden. In den Touristenzentren spricht man in der Regel zusätzlich Deutsch, Französisch und Italienisch.
Strände
Die ausgedehnte Küstenlinie bietet Strände mit unterschiedlichstem Charakter. Diese sind öffentlich werden also nicht vom Hotel betreut und können sich je nach Wetter auch verändern (Sandablagerungen etc.).
Einreise
Schweizer Bürgerinnen und Bürger benötigen für die Einreise einen gültigen Reisepass oder eine Identitätskarte die 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sind. Staatsangehörige anderer Nationalitäten erkundigen sich bitte beim Konsulat oder Ihrer Buchungsstelle.
Feiertage
Die orthodoxe Kirche richtet sich nach dem Julianischen Kalender, deshalb gelten in Griechenland oft andere Daten als bei uns. Erkundigen Sie sich auf www.feiertagskalender.ch.
Beste Reisezeit
Angenehme Temperaturen und ideale Bedingungen finden Sie von April bis Ende Oktober. Die schönste Vegetationsperiode ist von Februar bis Ende April: sehr grün mit vielen Blumen und Blüten.
Fähren
Tickets: Diese erhalten Sie für innergriechische Fährverbindungen vor Ort von der Reiseleitung. Da sich aufgrund ungünstiger Wetterverhältnisse und auch saisonbedingt die Fahrpläne ändern können, erfahren Sie die Zeiten stets erst im Zielgebiet. Zwischenübernachtungen: Die Fähren verkehren teilweise sehr unregelmässig. Auch kann es wetterabhängig zu kurzfristigen Fahrplanänderungen kommen. Bitte beachten Sie daher, dass bei Inselkombinationen oder bei Reisen in Zielgebiete, die über keinen eigenen Flughafen verfügen, mit längeren Wartezeiten oder mit Zwischenübernachtungen bei An- oder / und Abreise zu rechnen ist. Prinzipiell versuchen wir, Hotels entsprechend der von Ihnen gebuchten Kategorie auszuwählen, garantieren können wir dies leider nicht. Die Hotels der Zwischenübernachtung befinden sich meist an zentraler Lage in den Hauptorten.
Nebensaison
In der Vor- und Nachsaison sind die Hotels nicht voll belegt. Auch die Busse verkehren dann nur unregelmässig oder gar nicht. Dies ist jedoch die beste Zeit, um Land und Leute kennen zu lernen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn noch nicht bzw. nicht mehr alle Hoteleinrichtungen in Betrieb sind. Einige Geschäfte oder Bars, mancher Pool oder Tennisplatz werden noch nicht bzw. nicht mehr geöffnet sein. Durch eine zu geringe Auslastung kann es vorkommen, dass Besitzer von Hotels und Appartements sich entschliessen, später als zum ersten Anreisetermin zu öffnen bzw. früher als zum letzten Abflugstermin zu schliessen. In diesen Sonderfällen werden Sie von uns informiert und wir bieten Ihnen natürlich eine adäquate Alternative an.
Unterbringung
Dreibettzimmer: Oft versteht man darunter ein Doppelzimmer mit Zustell-, Klappbett oder Schlafcouch. Der Schlafkomfort kann für die 3. Person aufgrund dessen eingeschränkt sein. Durch das Aufstellen des Zustellbettes kann es im Zimmer etwas eng werden.

