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Ionische Inseln - äusserst vielfältig

Ionische Inseln - äusserst vielfältig

Die Ionischen Inseln erstrecken sich vor der Westküste Griechenlands, von Albanien bis zum Peloponnes. Sie bieten herrliche Traumstrände, wildromantische Landschaften und geheimnisvolle Grotten.

Informationen zu den Ionischen Inseln

Land und Leute

Die gebirgigen Inseln gehören - ebenso wie die Bergketten des griechischen Festlandes um Epiros - zu den jungen Faltengebirgen und bestehen zum grössten Teil aus Kalkgestein. Die sieben grössten der Gruppe sind Korfu, Paxos Kefalonia, Lefkada, Ithaka, Zakynthos und Kythera, eine Insel, die mit dem Festland verbunden ist.

Die Ionischen Inseln waren bereits in der Antike bekannt: Odysseus war gemäss Homer der König von Ithaka und Kythera war der Göttin Aphrodite geweiht. Sehenswertes aus der Antike ist aber kaum überliefert. Zahleiche Bauten und kulturelle Einflüsse zeugen aber von den früheren Herrschern: Venedig und Napoleon haben ihre Spuren hinterlassen.

Die Gegend ist zwar teilweise auch arm an Wasser, wie das restliche Griechenland - dennoch gibt es überall Wein-, Oliven- und Obstanbau, dazu noch Ziegen- und Schafzucht sowie etwas Fischfang. Die meisten Leute finden aber heute zumindest einen Teil Ihres Auskommens im Tourismus. Und Epiros ist ein wahres Paradies, gespiesen aus zahlreichen Flüssen.

Essen und Trinken

Die Ionischen Inseln und die Gegend um Epiros sind stark von der italienischen Kultur geprägt. Diese Einflüsse finden sich auch auf der Speisekarte. Spannend wird es, wenn Sie die Touristenorte verlassen und die kleineren Dörfer besuchen - da, wo auch die Griechen Ferien machen: Hier finden Sie herzhafte Köstlichkeiten, authentisch zubereitet. Einheimische, qualitativ hochwertige Zutaten werden oft rustikal zubereitet. Basis bilden Gemüse und Kräuter, viel frisches Obst, Joghurt, Lammfleisch und Geflügel, Fische und Meerfrüchte, Zitronensaucen und Brot - alles natürlich mit reichlich Olivenöl verfeinert.

Sport und Freizeit

Die Ionischen Inseln eignen sich mit ihren vielen Buchten und den flachen Sand- und Kiesstränden ideal zum Baden und Surfen. An vielen Orten können Sie Wasserski fahren, Segeln oder Tauchen. Ausflüge ins Landesinnere – per Motorrad oder einem Mietauto - sind sehr empfehlenswert.

Kefalonia
Kefalonia Wunderschöne Badebuchten mit türkisfarbenem Wasser, imposante Steilküsten, einsame Berglandschaften, gemütliche Dörfer, uralte Klöster, üppige Vegetation und geheimnisvolle Naturerscheinungen: Die grösste der Ionischen Inseln ist ein abwechslungsreiches Naturparadies und gilt bei echten Griechenland-Fans als Geheimtipp.

Lefkada
Lefkada Lefkada kommt vom altgriechischen «leukas» und bedeutet reines Weiss - was sich wohl auf die herrlich weissen Sandstrände und Steilküsten bezieht, die von kristallklarem türkisblauem Wasser gesäumt werden.

Paxos
Paxos Die mit tausenden von Olivenbäumen bestandene Insel ist für ihr qualitativ hochwertiges Olivenöl bekannt. Der Sage nach hat Poseidon mit seinem Dreizack die Insel von der Südspitze Korfus abgetrennt, um ein Liebesnest für sich und seine Geliebte Amphitrite zu schaffen.

Ithaka
Ithaka Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, ist auf diesem Fleckchen Erde genau richtig. Im charmanten, an einer fjordähnlichen Bucht gelegenen Hauptort Vathy mit seinen pastellfarbenen Häusern können Sie herrlich die Seele baumeln lassen.

Zakynthos
Zakynthos Die südlichste der Ionischen Inseln ist bekannt für ihre unzähligen Buchten mit zauberhaften Sandstränden. Die üppige Vegetation hat Zakynthos den Beinamen «Die Bewaldete» eingebracht.

Korfu
Korfu Ein Meer von Olivenbäumen und Zypressen soweit das Auge reicht! Diese lang gestreckte, grüne Insel hat viele Gesichter: An der Nord- und Ostküste finden Sie vor allem buntes Strandleben und internationale Atmosphäre, im Westen kleine Sandbuchten, fernab vom Rummel.

Karte «Ionische Inseln & Epiros»

Ionische Inseln & Festland Epiros

Korfu

Die zweitgrösste der Ionischen Inseln liegt ungefähr auf der Höhe des italienischen Stiefelabsatzes. Sie wird oft auch die grüne Insel genannt, wegen ihrer üppigen Vegetation. Die bekannteste Korfu-Reisende dürfte wohl Kaiserin Sissi sein.

Paxos

Die kleinste der Hauptinseln der Inselgruppe ist nur etwa 10 km lang und selten breiter als zwei Kilometer. Die höchste Erhebung ist 248 m hoch. Die Insel wird fast völlig von Regenwasser gepsiesen und hat kaum eigene Quellen.

Kefalonia

Die grösste Insel der Gruppe liegt am Golf von Patras und hat ca. 40 000 Einwohner. Zwei der zwölf am stärksten bedrohten Tierarten der Welt lassen sich hier finden: die Mittelmeer-Mönchsrobbe (Monachus monachus) und die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta).

Ithaka

Die Heimat von Odysseus ist ungefähr 95 km² gross, sehr grün und reich an schönen Buchten. Die Insel wird per Fähre von Lefkada, Kefalonia und Patras aus angefahren.

Zakynthos

Die Venezianer nannten die Insel «Fior di Levante» - Blume des Ostens. Sie ist neben Korfu das bedeutendste Reiseziel der Ionischen Inseln. Zum Schutz der Unechten Karettschildkröte- und deren Nistplätze wurde hier 1999 ein Meeresnationalpark eingerichtet.

Lefkada

Diese Insel ist schon seit prähistorischer Zeit besiedelt. Sie liegt nordwestlich der Halbinsel Peloponnes und nördlich der Insel Kefalonia und ist mit dem Festland durch eine Brücke verbunden. Touristisch ist die Insel nur schwach erschlossen.

Epiros

Die Griechen, die auf Epiros leben, gelten als besonders gastfreundlich und interessiert. Vielleicht liegt das ja auch an der üppig grünen Umgebung: Der bedeutendste Fluss dieser Gegend ist der Acheron, der im Sommer fast austrocknet, nach Regenfällen aber sehr viel Wasser führt.

Zagoria

Der Name bedeutet ursprünglich «Land hinter den Bergen». 46 ursprüngliche Dörfer finden Sie in der gebirgigen Landschaft, aber auch die Vikos-Schlucht - gemäss Guinness Book of Records die tiefste Schlucht der Welt.

Tipps vom Spezialisten

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