Der Süden Kretas verspricht seinen Besuchern Ferienerlebnisse abseits des Massentourismus. Für Naturliebhaber ist die Küste mit ihren steil ins Meer stürzenden Klippen und tief eingeschnittenen Schluchten ein Höhepunkt jeder Kretareise. Den Individualreisenden stehen ursprünglich gebliebene Badeorte und im Landesinnern traditionelle Dörfer zur Auswahl.
Unsere Tipps und Highlights im Süden Kretas:
Kretas Süden - idyllisch und unbekannt
Die schönsten Strände
An der Südküste Kretas sind die Strände generell leerer und sauberer als im Norden. Die schönsten Strände liegen bei Paleochora, Sougia, Plakias, Preveli, Kommos, Matala und Lendas. Der Strand von Elafonissi wird auch «Kretas Südseestrand» genannt und ist zweifellos einer der schönsten Badestellen auf Kreta. Hier finden Sie prächtige Dünen und einen weissen, zum Teil rötlich schimmernden Sandstrand. Elafonissi erreichen Sie von Paleochora aus mit dem Boot oder auf dem Landweg vorbei am ehemaligen Frauenkloster Moni Chrisoskalitissa. Der verschachtelte weisse Bau mit seiner blauen Kuppel erhebt sich festungsartig auf einem 140 Meter hohen Felsen über dem Meer.
Mountainbike
Sportliche erkunden den Süden Kretas mit dem Mountainbike. Um sich schweisstreibende Anstiege im gebirgigen Kreta zu ersparen, kann man sich mit dem Linienbus in ein Bergdorf hochfahren lassen und die Tour von dort aus starten. Das Mountainbike wird gegen eine geringe Gebühr im Gepäckraum transportiert.
Wandern
Der wohl bekannteste Wanderweg Kretas führt durch die Samaria-Schlucht, die längste Schlucht Europas (18 km). Das herrliche Naturschutzgebiet kann während einer ca. fünfstündigen Wanderung entdeckt werden. Hier finden Sie seltene endemische Pflanzen aus allen Lebensräumen Kretas, vom Hochgebirge bis zum Mittelmeer. Oberhalb von Zaros beginnt bei einem künstlichen See die Wanderung in eine der schönsten Schluchten Kretas, die Rouvas-Schlucht. Zaros selbst ist bekannt für seine künstlich angelegten Forellenteiche, sowie für sein Quellwasser, das im Ort in Flaschen abgefüllt wird und auf der ganzen Insel als Trinkwasser beliebt ist.
Tauchen
An der Südküste lädt die Bucht von Plakias zum Tauchen ein. In Kreta ist das Tauchen mit Sauerstoffflaschen nur in bestimmten Regionen erlaubt, es gibt zahlreiche archäologische Fundstellen, und schon zu viele Sporttaucher haben antike «Souvenirs» am Meeresboden gefunden und verschwinden lassen.
Makri Gialos
Ein ruhiges Küstendorf mit winzigem Fischerhafen und flach abfallendem Sandstrand. Die gemütlichen Tavernen und Bars unter den Tamarisken bestimmen hier das Bild. Weitere schöne und einsame Badebuchten sind in der näheren Umgebung zu finden.
Paleochora
Im äussersten Südwesten Kretas liegt das von den Stammgästen «Pale» genannte Örtchen mit langem Sandstrand. Der idyllische Ort selbst lässt sich aufgrund seiner Lage auf der schmalen Halbinsel nicht weiter zubauen, so dass der typische Charakter wohl weiterhin erhalten bleibt.
Plakias
In einer traumhaften Landschaft zwischen Meer und Gebirge liegt Plakias, das ehemalige kleine Fischerdorf an Kretas Südküste. Der lange Strand sowie zahlreiche Buchten in der Umgebung laden zum Baden im kristallklaren Wasser des Libyschen Meeres ein.
Rodakino
Das obere Rodakino ist ein kleines, typisches Dorf im Süden Kretas. Nach ca. 3 km erreicht man die Küste beim unteren Rodakino mit wunderschönen, kleinen Buchten. Sand- / Kieselstrände und kristallklares Wasser laden zum Verweilen ein. Ein fantastischer Blick auf das Libysche Meer, Ruhe und Entspannung erwarten Sie hier.
Kato Zakros
In Kato Zakros liegen die Ruinen des vierten der grossen minoischen Paläste Kretas, direkt am Meer. Die Lage des Palastes lässt vermuten, dass von hier aus einst die Handelsschiffe der Minoer nach Zypern und Ägypten aufbrachen. Ein weiterer Höhepunkt von Kato Zakros ist der herrliche Strand. Die Gegend steht unter Denkmalschutz, Hotels dürfen nicht gebaut werden. So finden sich in Zakros nur wenige Tavernen, die Zimmer vermieten. Nördlich und südlich von Kato Zakros liegen weitere, einsame Badebuchten, die nur zu Fuss zugänglich sind.

