Flamenco und Spanien pur, so wie Sie es sich vorstellen! Gehöfte inmitten unendlich weiter Olivenhaine, schwarze Stiere, schroffe Sierras, Fiestas, Kastagnetten, Lebenslust.
Da locken die grossen und vielbesuchten Anziehungspunkte wie Granada, Ronda, Córdoba und das zauberhafte Sevilla, alles Städte mit viel Atmosphäre und überwältigender maurischer Architektur. Nicht minder interessant sind aber auch Orte wie Jaén, Ubeda oder Carmona. Und natürlich die vielen «namenlosen» weissen Dörfer, von weitem sichtbar auf Hügeln thronend, mit verwinkelten Gassen, alles überragenden Kathedralen oder maurischen Burgen. Die landschaftliche Vielfalt ist gross und wird Sie begeistern. Beinahe im Überfluss vorhanden scheint die Lebenslust der Andalusier, die auch in den vielen «fiestas» ihren Ausdruck findet. Feste werden überall und immer gefeiert: temperamentvoll, feurig, mit Gesang - dem «cante flamenco» - und Tanz.
Andalusien ist voller Details und Schönheiten!
Impressionen Andalusien
Distanzen & Klima Andalusien
| Distanzen in Km | Málaga | Granada | Córdoba | Sevilla | Ronda | Jerez | Tarifa |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Málaga | 0 | 132 | 163 | 213 | 117 | 229 | 160 |
| Granada | 132 | 0 | 203 | 253 | 182 | 265 | 284 |
| Córdoba | 163 | 203 | 0 | 142 | 197 | 231 | 316 |
| Sevilla | 213 | 253 | 142 | 0 | 131 | 92 | 206 |
| Ronda | 117 | 182 | 197 | 131 | 0 | 115 | 136 |
| Jerez | 229 | 265 | 231 | 92 | 115 | 0 | 121 |
| Tarifa | 160 | 284 | 316 | 206 | 136 | 121 | 0 |
| Klimatabelle | Jan. | Feb. | März | April | Mai | Jun. | Jul. | Aug. | Sept. | Okt. | Nov. | Dez. | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tagestemperatur in °C | 15 | 17 | 20 | 23 | 26 | 32 | 36 | 36 | 32 | 26 | 20 | 16 | |
| Nachttemperatur in °C | 6 | 6 | 9 | 11 | 13 | 17 | 20 | 20 | 18 | 14 | 10 | 7 | |
| Sonnenstunden pro Tag | 6 | 6 | 7 | 9 | 10 | 12 | 12 | 11 | 10 | 8 | 6 | 5 | |
| Regentage pro Monat | 8 | 6 | 8 | 6 | 5 | 1 | 0 | 0 | 2 | 5 | 6 | 8 |
Highlights Andalusien
Nebst den Klassikern Sevilla, Cordoba, Malaga und Granada sowie der Costa de la Luz und der Costa del Sol, lohnt sich folgenden Orten einen Besuch:
Almuñécar
Exotisch anmutendes Küstendorf mit hübscher Altstadt an der klimatisch sehr angenehmen Costa Tropical. Es erstreckt sich über mehrere Hügel, von denen einer mit einer eindrucksvollen maurischen Burg gekrönt ist. Dichte tropische Wälder und grosse Chirimoya-Kulturen (Zimtapfel) reichen bis an den Sandstrand. Luxusjachten ankern am Fusse einer steilen, terrassenförmigen Klippe, auf der sich schlanke Zypressen und noble Villen erheben. Zu den Sehenswürdigkeiten des Städtchens zählen architektonische Überbleibsel aus römischer und maurischer Vergangenheit, ein ornithologischer Park, ein archäologisches Museum und die langgezogene Strandpromenade mit Restaurants und Bars. Granada und Málaga liegen je eine gute Fahrstunde entfernt.
Antequera / El Torcal
Im Herzen Andalusiens, im Schnittpunkt der Achsen Sevilla-Granada bzw. Córdoba-Málaga, liegt die 42000 Einwohner zählende Provinzstadt Antequera. Römer und Mauren haben hier interessante Kulturzeugnisse hinterlassen; so die Reste einer Araberburg sowie einige schöne Renaissance-Kirchen. Am Stadtrand befinden sich ausserdem drei bedeutende Megalithbauten der Jungsteinzeit die Dolmen von Menga. 16 km von Antequera entfernt liegt der grossartige Naturpark El Torcal: Auf 1300 m Höhe türmen sich eindrucksvoll die geologischen Formationen der Urzeiten. Auf engen Gebirgspfaden durch Schluchten und zwischen Felsenburgen erreicht der Wanderer prächtige Aussichtspunkte.
Arcos dela Frontera
Das Städtchen Arcos de la Frontera klebt an einem Felsen, eng umwunden vom Río Guadalete. Schmale Gassen mit weissgekalkten Häusern winden sich bis zum höchstgelegenen Platz hinauf mit wundervollem Ausblick über die Weiten Andalusiens bis hin zum Río Guadalquivir. Lohnend sind ein Besuch der gut erhaltenen Burg der Herzöge von Arcos oder ein Spaziergang den Ufern des Sees entlang. Oder lassen Sie sich von der orientalischen Atmosphäre auf einem abendlichen Spaziergang verzaubern.
Cabo de Gata
Cabo de Gata, einer der schönsten Naturparks Spaniens, liegt auf einer ins Mittelmeer vorgeschobenen Landzunge 20 km östlich der Provinzhauptstadt Almería. Wunderschöne Strände, schroffe Klippen, Steppe und einsame Dörfer prägen das Landschaftsbild. Der kleine, noch ursprüngliche Fischerort Agua Amarga am nahen Kap Roldán bietet viel Leuchtturmromantik und ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu Land und Wasser.
Cadiz
Das historische Cádiz liegt am äussersten Zipfel einer langgezogenen Landzunge, welche weite Teile der gleichnamigen Bucht vom offenen Meer abgrenzt. Die exponierte Lage war jedenfalls bereits den Phöniziern wichtig genug, rund 1000 v. Chr. ihren westlichsten Handelspunkt «Gadir» zu gründen. Cádiz bewährte sich als Hafen- und Handelsstadt und war darum häufig der Angriffslust von Piraten ausgesetzt. Verschiedene Völkermächte machten sich in der Folge diese Stadt untertan und nach der Eroberung Amerikas diente sie als Ankunftshafen für die spanische Flotte. Unter den Bourbonen schliesslich, welche eine liberale Wirtschaftspolitik führten, gelangte Cádiz zur höchsten Blüte. Und heute erwartet den Reisenden eine pittoreske Altstadt, umgeben von einer mächtigen Befestigungsanlage und bereichert mit unzähligen architektonischen Höhepunkten.
Carmona
Das Städtchen Carmona liegt auf einem Hügel in der weiten Guadalquivir-Ebene, 35 km östlich von Sevilla. Seine Geschichte reicht bis in die Römerzeit zurück, und die Nekropole aus der damaligen Epoche, mit 1000 Gräbern eine der grössten ihrer Art, ist alleine den Besuch Wert. Aber ebenso das historische Städtchen mit seinen verwinkelten Gassen, den gemütlichen Plazas und den zahlreichen schmucken Winkeln.
El Rocío
Jedes Jahr am Pfingstsonntag wird El Rocío, ein kleines hübsches Dorf am Rande des mit über 100000 ha geschützter Fläche grössten Nationalparks Europas, zum absoluten Zentrum Andalusiens: anlässlich der berühmten Wallfahrt «Romería del Rocío» pilgern über eine Million Menschen aus weiten Teilen Spaniens zu Fuss, mit Pferdegespannen oder im Auto zur Kapelle von El Rocío, um mit einem rauschenden Volksfest den Marienkult zu zelebrieren. Ansonsten ist El Rocío ein ruhiger Ort in landschaftlich beeindruckender Umgebung, die ihren Gästen einen Einblick in die wundersame Tier- und Pflanzenwelt des Coto Doñana ermöglicht. Zugvögel, Graugänse, Flamingos und Adler leben hier genauso wie Hirsche, Luchse, Fischotter, Iltisse und wilde Pferde. Parkbesichtigungen sind mit Voranmeldung möglich.
Gaucín
Wegen der schönen Lage unterhalb des Hacho-Gebirges - mit herrlichem Blick auf die umliegende Landschaft wird Gaucín auch «der Balkon der Serranía» genannt. Der relative Reichtum der Gemeinde beruht auf den grossen Korkeichenbeständen bzw. der Verarbeitung deren Rinde. Jährlich am Ostersonntag bildet das Fest El Toro de Cuerda einen gesellschaftlichen Höhepunkt, wenn die Einwohner und ihre Besucher in den Gassen dieses weissen Dorfes vor einem Stier herlaufen.
Gibraltar
Der Felsen von Gibraltar, Wahrzeichen der gleichnamigen britischen Kronkolonie, hat eine lange und bewegte Geschichte. Der Sage des klassischen Altertums nach stand dort eine der Säulen des Herkules, welche an der Meerenge zwischen Afrika und Europa einen Randpunkt des Erdkreises markierte. Durch die strategisch interessante Lage hier passiert fast der Ganze Schiffsverkehr zwischen Mittelmeer und Atlantik bzw. dem Fernen Osten war Gibraltar schon immer ein Zankapfel imperialistischer Völker wie der Römer, Karthager, Mauren, Spanier und Engländer. Heute leben auf der 6,2 km2 grossen Halbinsel gut 30000 Menschen, vorwiegend Gibralteker, Engländer, Marokkaner und Inder. Touristisches Highlight ist die einzige in Europa wild lebende Affenart, der Magot.
Grazalema
Eines der schönsten weissen Dörfer Andalusiens liegt inmitten einer wildromantischen Berglandschaft, am Fusse eines markanten Felsens. Aus praktisch allen Himmelsrichtungen kann es über gewundene, kleine Gebirgsstrassen erreicht werden, und jede der Anfahrten bildet in sich schon ein einzigartiges Erlebnis. An die beiden parallelen Strässchen, die das langgezogene, herausgeputzte Dorf durchziehen, reiht sich Haus an Haus, jedes mit den für die Gegend typischen schmiedeisernen Fenstergittern und Blumen dekoriert. Im unteren Dorfteil lädt die malerische Plaza zum Verweilen ein.
Jaén
Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz liegt im östlichen Teil Andalusiens und bildet eine ideale Zwischenstation auf dem Weg von Granada nach Córdoba. Inmitten von riesigen Olivenkulturen gelegen, bewahrt sie ein bedeutendes kunsthistorisches Erbe, welches sich vor allem in der eindrücklichen Kathedrale offenbart.
Jerez de la Frontera
Jerez de la Frontera liegt inmitten riesiger Weinbaugebiete. Hier findet man denn auch die grossen Sherry-Bodegas mit berühmten Namen wie Pedro Domecq, Gonzalez Byass, Sandeman u.a.. Besuchen Sie eine der unzähligen Kellereien (in der Regel vormittags von Montag bis Samstag geöffnet) und prüfen Sie gleich vor Ort, welcher «jerez» Ihnen am besten mundet, ob der trockene «fino» oder die süsseren «amontillado» und «oloroso». Einen Besuch wert sind auch die Königliche Reitschule und das Uhrenmuseum.
Mojácar
Der beliebte und daher zur Saison sehr belebte Ferienort am östlichen Zipfel Andalusiens hat mehr als nur Badevergnügen zu bieten. Weisse, verschachtelte Wohnkuben schmiegen sich an einen steilen Abhang und prägen die maurische Struktur der Altstadt. In den engen Gassen, die nach andalusischer Art reizvoll mit Blumen geschmückt sind, finden sich zahlreiche Restaurants, Bars und Läden. An den 2 km entfernten, grobsandigen Stränden ist Sun & Fun angesagt.
Periana
Das in andalusischer Tradition weissgetünchte Dorf Periana liegt eingebettet in das umliegende Gebirge der Axarquía, knapp 60 km östlich von Málaga, auf halbem Weg nach Granada. Sebst der Weidebewirtschaftung und der Haltung von Schafen und Ziegen leben seine Bewohner vorwiegend vom Oliven-, Mandel- und Pfirsichanbau.Das Erntedankfest San Isidro im Mai und das Fest der Pfirsiche im September sind die grossen Ereignisse des verträumten Ortes.
Ronda
In den Serranías hinter der Costa del Sol auf einem Felsvorsprung thronend, zweigeteilt durch die 150 m tiefe Schlucht des Guadalevín, gehört Ronda zum Pflichtprogramm jeder Andalusienreise! Geniessen Sie den Ausblick von der Puente Nuevo aus, spazieren Sie der schwindelerregenden Schlucht entlang zur römischen und arabischen Brücke, besuchen Sie die berühmteste Stierkampfarena Spaniens oder die arabischen Bäder. Am Abend lassen Sie sich in einem der zahlreichen Restaurants mit lokalen Spezialitäten verwöhnen.
Tarifa
Am südlichsten Zipfel Spaniens, wo Mittelmeer und Atlantik aufeinandertreffen, Europa und Afrika sich zu berühren scheinen, liegt der sympathische Küstenort Tarifa, weitherum bekannt als Surfparadies und Tor zur Costa de la Luz. Im historischen Teil erhebt sich trutzig der Alcázar mit zahlreichen Zinnen über dem Städtchen, welches seine Besucher mit einer Mischung aus maurischer Vergangenheit und trendiger Surfkultur begeistert. Vom Massentourismus verschont, fasziniert Tarifa nicht nur mit seiner Vielfalt an Flora und Fauna und dem grössten Windpark Europas, sondern bietet zugleich die wohl schönsten Strände Spaniens.
Úbeda/Baeza
In der nordöstlichen Ecke Andalusiens, inmitten riesiger Olivenkulturen, liegen in 9 km Entfernung die beiden historisch bedeutenden Städtchen Úbeda und Baeza. Dutzenden von ervorragend erhaltenen Renaissance-Monumenten stehen Bauten griechisch-römischen Stils gegenüber, wogegen der maurische Akzent nur noch vereinzelt sichtbar ist. Im Gegensatz zu Baeza, das eher wie ein grandioses Freiluftmuseum wirkt, ist Úbeda eine Kleinstadt voller Leben.
Vejer de la Frontera
Nahe der Küste, auf hoher Warte, findet man Vejer de la Frontera. Ein wahrhaftig «Weisses Dorf» mit vielen pittoresken Ecken und einer betörenden Aussicht auf die endlose Hügellandschaft. Ein mehrtägiger Aufenthalt in diesem Ort wird bestimmt zur einmaligen Erfahrung: Sie frönen tagsüber dem Strandleben oder erkunden das interessante Hinterland schöne Strände gibt es in 15-20 km Entfernung und abends geniessen Sie die faszinierende Atmosphäre eines durch und durch andalusischen Dorfes.
Tipps vom Spezialisten
Parque Natural de la Sierra de Grazalema
Das etwa 50 ha grosse, landschaftlich reizvolle Naturschutzgebiet mit Höhlen und Schluchten ist bei Wanderern besonders beliebt. Ein grosser Bestand an Kork- und Steineichen sowie die Spanische Igeltanne prägen die Vegetation. Zahlreiche Aktivitäten wie Wander- und Velotouren, Kanufahren, Kajaking, etc. werden von spezialisierten Firmen wie www.pangeacentral.com oder www.horizonaventura.com angeboten. Die Informationen erfolgen in Spanisch, im Einzelfall in Englisch. Das Réceptions-Personal des Hotels Fuerte hilft Ihnen bei der Buchung der gewünschten Aktivität.
Tarifa: Delphine und Wale hautnah erleben
Im Sommer 1998 startete ein Team von Meeresbiologen unter Schweizer Leitung ein Forschungsprojekt über das Verhalten von Meeressäugern. Aufgrund der idealen Futterplätze in der Strasse von Gibraltar tummeln sich hier viele Delphine und Wale. Wetterabhängig werden mehrmals wöchentlich gegen einen Unkostenbeitrag von 30 pro Person Bootsfahrten zu den sympathischen Riesen angeboten. Reservation im Hotel.
Gibraltar wichtig zu wissen
Anreise mit dem Mietwagen
- Grenzübertritt beim spanischen Ort La Linea (24 Std. geöffnet)
- Wir empfehlen, für private Ausflüge nach Gibraltar ein Taxi zu benützen
- Je nach Tageszeit muss mit Wartezeiten bei der Ein- und/oder Ausreise gerechnet werden
- Reisende mit Schweizer Nationalität benötigen für die Einreise eine gültige Identitätskarte.
Einkaufen und Ausflüge Gibraltar ist ein zollfreies Shopping-Paradies, insbesondere für elektronische Artikel. Die offizielle Währung ist das Englische Pfund. Verschiedene interessante Ausflugsmöglichkeiten rechtfertigen durchaus einen zweitägigen Aufenthalt:
- Gibraltar-Rundfahrt («The Rock Tour»)
- Besichtigung der militärischen Anlagen und Tunnelsysteme aus dem 2. Weltkrieg
- Besuch der wild lebenden Affen -Tagesausflug per Schiff nach Tanger (Marokko).


