Am Fusse der mit ewigem Schnee überzuckerten Sierra Nevada schmiegt sich Granada an die drei Hügel Sacramonte», «Albaicín» und «Sabika». Die maurische Vergangenheit hat Granada mit der Alhambra ein fantastisches Erbe hinterlassen: Ein unübertroffenes Beispiel arabischer Baukunst mit unzähligen Räumen, Säulengängen, Innenhöfen und den bezaubernden Generalife-Gärten.
Daneben bietet die Universitätsstadt eine Fülle von weiteren herausragenden Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das alte, verwinkelte Stadtviertel mit arabischem Gepräge, die Kathedrale und viele herrliche Renaissance-und Barockbauten. Benützen Sie den «Bono turístico» für eine Rundfahrt. Die gleichzeitige Nähe von Bergwelt und Mittelmeerküste macht Granada zu einem Höhepunkte des touristischen Spaniens. Gönnen Sie sich genügend Zeit, um in Granada zu verweilen.
Granada - am Fusse der Sierra Nevada
Die bedeutendsten Bauten aus der maurischen Zeit gehören zur Festung Alhambra (von Al-hamra-u: "Die Rote"). Sie ist eine Ansammlung von Palästen und die größte profane Anlage dieser Art in Spanien. Sie wurde im 13. und 14. Jahrhundert als Residenz der maurischen Könige errichtet, weitreichende Vorbauten waren allerdings bereits entstanden, ohne dass sich der Errichtungszeitpunkt nachvollziehen lässt. Berühmt ist die Alhambra für ihre Stuckdecken und den Löwenbrunnen. König Karl V. ließ einen Palast in diesem Areal erbauen, durch den weite Bereiche des ursprünglichen Palastes zerstört wurden. Da es sich bei diesem um eines der bedeutendsten Gebäude der Renaissance in Spanien handelt, werden hier keine Ausgrabungen durchgeführt. In der Alhambra befindet sich im Gebäude eines Klosters aus dem 15. Jahrhundert ein besonders schönes Parador-Hotel. Oberhalb der Alhambra liegt der Generalife (von Djannat al-'arîf = Garten bzw. Paradies des Architekten), die Sommerresidenz des Emirs.
Alhambra und Albaicín, das ehemalige maurische Wohnviertel, sind Weltkulturerbe der UNESCO. Im benachbarten Sacromonte findet man auch die cuevas, die berühmten Zigeunerwohnungen in Höhlen. Noch bis zum heutigen Tage sind sie in Granada und Umkreis bewohnt und bieten teilweise einen erstaunlichen Luxus.
Im Zentrum steht die Kathedrale aus der Renaissance. Daran grenzt die 1521 fertiggestellte Capilla Real mit den Grabmälern der Katholischen Könige. Isabella und Ferdinand wurden 1521 überführt, Johanna die Wahnsinnige und Philipp der Schöne sind dort ebenfalls bestattet. Auch rund um die Kathedrale befinden sich noch im heutigen Stadtbild erkennbare Zeugnisse des maurischen Granada, so die ehemalige Karawanserei Corral de Carbón, in der heute die Touristeninformation untergebracht ist, die Koranschule (Eingang direkt gegenüber der Capilla Real) und die Alcaicería, der alte Seidemarkt.
Tipps vom Spezialisten
Billettvorverkauf für Alhambra-Besucher
Um langem Warten an der Tageskasse vorzubeugen oder nicht enttäuscht vor «ausverkauftem Haus» zu stehen, empfehlen wir eine frühzeitige Buchung der Eintritte: www.alhambra-tickets.es oder Telefon 0034 902 888 001. Ausserdem besteht die Möglichkeit die Billette mit Busfahrt und Gruppenführung im Hotel zu kaufen.
Es stehen drei Varianten zur Auswahl:
- «visita general » ( 11),
- «visita jardin» ( 6),
- «visita nocturna» ( 11).
Zahlung mit Kreditkarte.
Bitte beachten Sie dass es trotz Vorreservationen der Billette zu langen Wartezeiten kommen kann!
Um der schleichenden Zerstörung der historischen Bauten Einhalt zu gebieten, ist der Besuch des Palastes der Nasriden auf 30 Min. pro Besucher beschränkt. Die übrigen Anlagen der Alhambra können frei besichtigt werden.
